Schule Berngau

Wir haben es geschafft!

Auch die letzte Aktion rund um unser Schülercafé ist erfolgreich beendet: Die Bepflanzung der Außenanlage.
Mit Spaten und Rechen bewaffnet machten sich fünf Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse unter fachlicher Anleitung des Gärtnermeisters Johann Pruy von der Firma Rabovsky ans Werk. Der Boden musste nach dem langen Winter aufgelockert werden, bevor die Pflanzen umsichtig in die Erde gesteckt werden konnten. Bei der Auswahl der Pflanzen war darauf geachtet worden, dass sie robust und pflegeleicht und vor allem nicht giftig sind.
Für die Schüler bedeutete die Maßnahme - wie auch schon beim Bau des Cafés - dass sie im Rahmen der Berufsorientierung einen Einblick in den Beruf des Gärtners gewinnen konnten.
Mit Begeisterung waren die Jugendlichen bei der Sache und interessierten sich schon gleich für einen Praktikumsplatz als Gärtner.
„Es ist schön zu sehen, was man an einem Tag geleistet hat“, stellten die Schüler zufrieden fest und begutachteten ihr Werk stolz.

Einweihungsfeier des Schülercafés am Samstag 23. OktoberEinweihungsfeier des Schülercafés am Samstag 23. Oktober

Schüler und Lehrerkräfte freuen sich auf die Einweihung des Schülercafés; der Elternbeirat sorgt für die Bewirtung der Gäste.

Es ist soweit! Das Schülercafé ist fertig und alle freuen sich gleichermaßen: Schüler, Lehrer, Elternbeirat und Förderverein, aber auch die vielen Firmen und privaten Gönner, die das Schülerprojekt tatkräftig unterstützt haben. Am Samstag, 23. Oktober, steigt nunmehr die Einweihungsfeier. Beginn ist um 14 Uhr. Gemeinsam will man Rückschau auf das Geleistete halten und im Anschluss bei Kaffee und Kuchen miteinander feiern. Pfarrer Michael Hierl und Dekan Nobert Dennerlein werden dem Bauwerk den kirchlichen Segen erteilen. Der Elternbeirat sorgt wie schon beim Richtfest für das leibliche Wohl der Gäste.

Seit März des letzten Jahres Großbaustelle auf dem Schulgelände. Die diesjährigen Schulabgänger – unterstützt auch von der jetzigen neunten und achten Klasse - haben in Zusammenarbeit mit engagierten Handwerksmeistern und dem Hausmeister ein 40 Quadratmeter großes Haus gebaut, das nun allen Klassen zur Verfügung steht: als Schülercafé und Aufenthaltsraum, für Filmvorführungen und Leseprojekte, für gemeinsames Kochen und Essen, aber auch als Unterrichtsraum, mit „Wohlfühlambiente“.

Ohne das große Engagement von Konrektorin Regine Klein, der Initiatorin und Projektleiterin, gäbe es dieses Schülercafé heute nicht. Mit dem Bauvorhaben verfolgte die Schule eine ganz wichtiges Zielsetzung: Die Schülerinnen und Schüler sollten bei der Baumaßnahme von Beginn an mit dabei sein und beim Rohbau und Innenausbau voll mitarbeiten - angefangen vom Aufstellen des Schnurgerüstes, dem Aushub, dem Betonieren der Bodenplatte und dem Errichten der Außenwände bis hin zum Fertigen des Dachstuhls und dem Decken des Daches. In der zweiten Bauphase standen der Innenausbau (Elektro-, Wasser- und Strominstallation, Innenputz, Estrich-, Fliesen- und Malerarbeiten), der Außenputz und Außenanstrich sowie die Pflasterarbeiten im Außenbereich an - selbstverständlich immer unter fachlicher und pädagogischer Anleitung. Konrektorin Regine Klein: „Bei diesem Projekt lernten die Schüler die Arbeitsabläufe und Tätigkeiten der verschiedene Bauberufe kennen, was ihnen sicherlich bei der Berufswahl von Nutzen war. Zudem konnten sie durch die aktive Teilnahme am Hausbau ihre Neigungen sowie ihre fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenzen erweitern und vertiefen. Gefragt waren Lern- und Leistungsbereitschaft, Ausdauer, Belastbarkeit, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit. Gleichzeitig übernahmen sie Verantwortung für „ihr Bauprojekt“. Sie mussten lernen, selbstständig und im Team zu arbeiten. Sie erlebten ihre Arbeit als unentbehrlichen Beitrag zum Gelingen des gesamten Bauwerks. Zudem stärkte die Anteilnahme und Anerkennung durch die Schulgemeinschaft ihre Identifikation mit der Schule, ist die Konrektorin überzeugt. Mitfinanziert wurde das Bauvorhaben als Maßnahme zur vertieften Berufsorientierung von der Agentur für Arbeit, vom Staatlichen Schulamt, vom Schulverband sowie durch zahlreiche Geld- und Sachspenden von Unternehmen aus Berngau und der weiteren Umgebung. Sie stellten Baumaterial und Arbeitszeit kostenlos bzw. sehr kostengünstig zur Verfügung. Insgesamt waren daran über 25 Firmen beteiligt. „Die Schülerinnen und Schüler sind über sich hinausgewachsen, auch die Handwerksmeister waren vom Engagement der Schüler begeistert“, freut sich Konrektorin Regine Klein. Auch ist sie froh, dass der ganze Bau ohne jeden Unfall über die Bühne ging. Sehr engagiert war bei diesem Bauprojekt auch der Förderverein „Horizont“. So hat Helmut Rauscher erfolgreich bei den Firmen und Unternehmen vorgesprochen und sie für dieses Projekt gewinnen können. Ebenso hat er den Großteil der finanziellen Angelegenheiten rund um das Projekt abgewickelt.

Hausbau geht weiter

Das im letzten Schuljahr im Rahmen der Berufsorientierung begonnene Projekt "Schüler bauen ein Haus für Schüler" geht in die zweite Phase. Nachdem im letzten Schuljahr der Rohbau erstellt wurde, erledigen die diesjährigen Klassen 8 und M8 die erforderlichen Installationsarbeiten sowie die Fertigung und den Einbau der Fenster.

 

 

Schüler sind stolz auf: „unser neues Häuschen".

Richtfest: Zahlreiche Firmen unterstützen das Bauprojekt der Berngauer Schule mit Sach- und Geldspenden - Förderverein besonders aktiv.
Die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse an der Volksschule können stolz auf sich und ihr Bauwerk sein. Sie haben mit Maurermeisterin Claudia Schneider und Zimmerermeisterin Brigitte Lang ein „Haus für Schüler" gebaut. Am Samstag haben sie mit Eltern, Lehrkräften, Förderverein und Sponsoren das Richtfest gefeiert. Für Musik sorgte die Schulband unter Lei-tung von Barbara Kohlmann. Eltern und Elternbeirat hatten hierfür ein reichhaltiges Büfett vorbereitet. Großes Lob zollte Rektorin Cornelia Krodel der Initiatorin und Projektleiterin Regine Klein (Konrektorin), dem Förderverein, der Gemeinde, der Agentur für Arbeit, dem Schulamt sowie allen Firmen, die durch Geld- und Sachspenden das Projekt tatkräftig unterstützen. Bewundernswert sind die beiden Handwerksmeisterinnen, die mit viel pädagogischem Geschick die Schüler begeistern und bei den Arbeiten aktiv mit einbinden. Eine wichtige Stütze dabei ist Hausmeister Josef Moosburger. Großes Lob zollte Krodel auch Bürgermeister Wolfgang Wild für seinen beispielhaften Einsatz für das Schulprojekt. Ganz wesentlich zum Erfolg dieser Bau-maßnahme beigetragen hat der Förderverein „Horizont" der Schule. So hat Vorstandsmitglied Helmut Rauscher viele Firmen als Sponsoren gewinnen können. 1. Vorsitzende des Fördervereins Gisela Rauscher zeigte den Werdegang des Projekts auf, angefangen von der Idee und Planung (durch Architekt Werner Klein), über die Finanzierung bis hin zur gegenwärtigen Verwirklichung. So trägt die Agentur für Arbeit im Rahmen der vertieften Berufsorientierung ein Drittel der Kosten und die Gemeinde ein Viertel. Den Rest will der Förderverein durch Mitgliedsbeiträge und Spenden der Firmen aufbringen. Bürgermeister Wolfgang Wild zeigte sich begeistert: „Das Projekt zeigt, zu welch großen Taten auch eine kleine Schule fähig ist, wenn sich Schüler, Lehrkräfte und Eltern mit ihr identifizieren. Durch dieses Projekt werde der gute Ruf der Berngauer Schule erneut bestätigt." Für Klassensprecherin Sabrina Rupp und ihre Mitschüler waren die Arbeiten sehr interessant: „Wir können dabei viel lernen. Das Projekt hat auch unsere Klassengemeinschaft enorm gestärkt." Voll des Lobes sind auch Maurer- und Zimmerermeisterin: „Die Schülerinnen und Schüler sind von Anfang an mit vollem Eifer dabei; der Baufortschritt hat sie immer wieder neu beflügelt. Ich kann nur sagen: Die Jugendlichen können wirklich stolz sein auf „ihr Bauwerk". Auch uns beiden macht die Arbeit in Berngau viel Spaß. Elternbeiratsvorsitzende Ingrid Deß (Berngau) und Robert Metschl (Reichertshofen) zeigten sich wie die anderen Eltern auch begeistert vom Bauwerk: „Eine wirklich tolle Leistung!"

 

 

Berngauer Schüler bauen ein Haus „ein Haus von Schülern für Schüler“Projekt: Maßnahme zur vertieften Berufsorientierung wird durch Förder- und Spendengelder finanziert

Projekt: Maßnahme zur vertieften Berufsorientierung wird durch Förder- und Spendengelder finanziert

Zwischen Ostern und Pfingsten: Großbaustelle auf dem Schulgelände. Die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse bauen in Zusammenarbeit mit Maurermeisterin Claudia Schneider und Zimmerermeisterin  Brigitte Lang auf dem Pausenhof ein 40 Quadratmeter großes Haus. Für das Gebäude hat die Schule schon im Vorfeld viele Verwendungsmöglichkeiten: als Schülercafé, als Natur- und Technik-Haus, als Raum der Stille und der Besinnung oder als Lesehaus – „ein Haus von Schülern für Schüler gemacht“

Initiatorin und Projektleiterin für den Hausbau ist Konrektorin Regine Klein. Zusammen mit den beiden auch pädagogisch geschulten Handwerksmeisterinnen und mit Unterstützung des Hausmeisters Josef Moosburger will ihre Klasse den Hausbau „stemmen“. Freilich hoffen die jungen Baumeister auch auf die Mithilfe so mancher Eltern.

Konrektorin Regine Klein: „ Ich bin überzeugt, es wird eine gute Sache, auch wenn der Weg bis zum Richtfest und bis zur Fertigstellung nicht leicht sein wird.“  Mit dem Bauvorhaben verfolgt die Schule ein ganz wichtiges Ziel: Die Schülerinnen und Schüler sollen bei der Baumaßnahme von Beginn an dabei sein und beim Roh- und Innenausbau voll mitarbeiten – angefangen vom Lesen des Bauplans, dem Aufstellen des Schnurgerüstes und dem Aushub der Baugrube über das Betonieren der Bodenplatte und dem Errichten der Außenwände bis hin zum Fertigen des Dachstuhls und Decken des Daches. In einer zweiten Bauphase im neuen Schuljahr heißt es dann  Spengler-, Elektro-, Putz- und Fliesenarbeiten durchzuführen- selbstverständlich immer unter fachlicher und pädagogischer Anleitung. Gefragt sind dann die Schüler der beiden jetzigen siebten Klassen. Als Termin für die endgültige Fertigstellung hat man den Mai 2010 ins Auge gefasst. Konrektorin Regine Klein: „Bei diesem Projekt lernen die Kinder die Arbeitsabläufe und die Tätigkeiten der verschiedenen Bauberufe kennen, was ihnen sicherlich auch bei der anstehenden Berufswahl von Nutzen sein wird. Zudem können sie durch die aktive Teilnahme am Hausbau ihre Neigungen und fachlichen Kompetenzen (Einblick in typische Berufsbilder) sowie ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen erweitern und vertiefen. Gefragt sind  Lern- und Leistungsbereitschaft, Ausdauer, Belastbarkeit, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit. Gleichzeitig übernehmen sie Verantwortung für „ihr Bauprojekt“, sie müssen lernen, selbstständig  und im Team zusammenzuarbeiten. Sie erleben ihre Arbeit als unentbehrlichen Beitrag zum Gelingen des gesamten Bauwerks Zudem wird die Anteilnahme und Anerkennung durch die Schulgemeinschaft ihre Identifikation mit der Schule stärken, ist die Konrektorin überzeugt.

Die Schülerinnen und Schüler selbst sind mit großem Eifer und Interesse bei der Sache und langen bei den Arbeiten kräftig zu. “Das macht Spaß“, erklärt Petra Pröpster und ihre Klassenkameraden stimmen ihr zu. Für die Bauphase existiert bereits ein genauer Zeitplan. So ist zwischen Ostern und Pfingsten jeweils die Hälfte der Klasse  für drei Wochen im Betriebspraktikum, während die andere Hälfte auf der Baustelle schuftet. Danach tauschen die Gruppen.

Mitfinanziert wird das Bauvorhaben als Maßnahme zur vertieften Berufsorientierung  von der Agentur für Arbeit, vom Schulverband sowie durch zahlreiche Geld- und Sachspenden von Unternehmen aus Berngau und der näheren Umgebung. Gisela und Helmut Rauscher vom Förderverein „Horizont“ der Schule sind ebenfalls begeistert von den Unternehmern und der Handwerkerschaft in der Region, die das Bauvorhaben stark unterstützen, weil sie auf die jungen Menschen setzen.

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